Unfallversicherung
Unfallversicherung
Vor Unfällen ist niemand gefeit und nicht immer gibt es einen Unfallgegner, der die Kosten übernehmen muss. Je nach Berufswahl ist diese Tatsache für einige Menschen belastender als für andere. Ein kleiner Unfall, der einen Arm- oder Beinbruch oder auch einen Bänderriss zur Folge hat, ist für einen Arbeitnehmer leicht zu verkraften. Die Krankenversicherung springt ein und übernimmt die Kosten, der Arbeitnehmer kann in alle Ruhe genesen. Ganz anders sieht es aber bei einem Selbständigen oder Freiberufler aus: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt es nicht, je nach Tätigkeitsbereich und Ausmaß der finanziellen Rücklagen kann solch eine, eher kleinere Verletzung, die Existenz kosten. Deswegen sollte eine Unfallversicherung für Selbständige zum unverzichtbaren Versicherungsrepertoire dazugehören. Aber auch Arbeitnehmer sollten das Für und Wider dieser Versicherung abwägen, deckt sie doch für einen relativ geringen Beitrag eine Menge Eventualitäten ab.
Fakt ist: Nur kleinere Verletzungen stellen für einen Arbeitnehmer kein Problem dar – bei längerer Krankheitsdauer oder fortdauernder Invalidität ist der Arbeitsplatz hingegen in großer Gefahr. Verliert man den Arbeitsplatz und benötigt Therapien und Maßnahmen, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden, hat man ein großes Problem. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse übernimmt die Unfallversicherung die Kosten der Unfallfolgen. Aber auch wenn es ratsam ist, eine Unfallversicherung abzuschließen, sollte man nicht das erstbeste Angebot unterschreiben. Auch bei den Unfallversicherern gibt es Unterschiede, die man durch Vergleichen der einzelnen Unfallversicherungen schnell herausfindet.
